Die heimische Trainingsstätte, gestern von den LAC Mitgliedern noch im Kraftakt hergerichtet, wobei man sich auch nicht von einem kaputten Traktor aufhalten ließ, erstrahlte heute Morgen in nostalgischem Glanz. 120 Athleten und Athletinnen aus der Umgebung bis hin aus Chemnitz strotzten auf der altehrwürdigen Tennenbahn den Coronabedingungen.

Einlasskontrollen und ein fehlender Imbissverkauf waren den Hygienebestimmungen zuzuschreiben. Doch die Leichtathletikseele ist flexibel und entspannt, so dass keinerlei Diskussionen aufkamen. Zumal Corona dafür sorgte, dass man sich in diesem Jahr mit dem Thema „Online Liveergebnisse“ auseinandersetzte. Und so konnten alle Trainer und Trainerinnen, Athleten und Athletinnen und alle Daheimgebliebenen während des laufenden Wettkampfes in die Ergebnisse reinschauen.
Da in den höheren Altersklassen für 300 m und Schwedenstaffel gemeldet war, hatten unsere „Alten“ am Vortag diesmal die komplette Bahn gekreidet. Eine schweißtreibende Angelegenheit. Am Wettkampftag sah man immer wieder mal fleißige Helfer mit dem Kreidewagen durch die Gegend flitzen, um Linien nachzuziehen.
Kritisch wurde es nur, als die Randmarkierungen am Speerwurf auf der Bahn endete. „Verdanken“ hatte man dies dem großzügig bemessenen Ballfangnetz, dass den Abwurf bedenklich nah an die Bahn verlagerte. Glücklicherweise blieben die Wurfleistungen niedrig genug.
Altersgerechte Leichtathletik gab es für die U8 und U10. Mit Pendelstaffel und Minihürdenlauf legte man die ersten Grundlagen für die späteren Sprintstaffeln und klassischen Hürdenläufe.

Eine gelungene Veranstaltung, leider ohne Zuschauer, bei bestem Wettkampfwetter.
Dank guter Kooperation zwischen dem LAC und der Eintracht stellten die zeitgleich bzw. im Anschluss stattfindenden Fußballspiele kein Problem für die aufgestellten Hygienemaßnahmen des LAC da. Auch die Eltern der Schkeuditzer Leichtathleten und Athletinnen begnügten sich an diesem Tag mit dem Bringe- und Holdienst, wobei sie sicherlich gerne ihre Kinder angefeuert hätten. Vielen Dank an dieser Stelle für eure Disziplin.
Und vielen Dank an alle Helfer und Helferinnen, die im Vorhinein und am heutigen Tag den Kindern und Jugendlichen einen guten Wettkampf ermöglicht haben.

Anaj Scheibner